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CORO

Zehn neue Laufräder für die Polarstation

Ein ganz besonderes Projekt namens „CORO“ ermöglicht Kindern zwischen 1-3 Jahren eine gelenkschonende Fortbewegung und sorgt gleichzeitig für viel Freude.

Am 15.7.2015 überreichte der Bundesverband Kinderrheuma e.V. zehn Robben-Laufräder für die Kleinkinder der Polarstation im St. Josef-Stift in Sendenhorst. Stationsleitung Schwester Birgit und Chefarzt Dr. Ganser nahmen die „Laufrobben“ freudig entgegen. Die Herstellung von 10 Einzelstücken konnte nur durch die finanzielle Unterstützung der Heinrich Hageböck Stiftung (aus Dortmund) umgesetzt werden. Herr Hageböck - Stifter und Vorsitzender des Kuratoriums - und Herr Seggelke - Stiftungsvorstand - überzeugten sich vor Ort vom Erfolg des Projektes.

(v.l.n.r.) Prof Dr. Michael Hammer, Gaby Steinigeweg, Klaus-E. Seggelke, Heinrich Hageböck, Kathrin Siemann, Dr. Gerd Ganser, Birgit Klaes, Rita Tönjann (Foto: A.Weiland)


Von der Idee bis zur Umsetzung verging viel Zeit. „CORO-Erfinderin“ Kathrin Siemann hat sich im Rahmen ihres Produktdesign-Studiums für die Bachelor-Arbeit an die Verbindung von Holz und Medizin gewagt. Im Rahmen ihrer Recherchen ist sie auf das sogenannte Münsterpferdchen und dessen Einsatz in der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie Sendenhorst gekommen. Das Pferdchen, das eigentlich aus dem Bereich der Orthopädie kommt, wird dort seit Jahrzehnten zur Gelenkentlastung eingesetzt. Ab Februar 2013 ermöglichte das St. Josef-Stift und seit Mitte 2014 die Heinrich Hageböck Stiftung Frau Siemann die Entwicklung eines therapeutischen Hilfsmittels für rheumakranke Kinder auf der Kinderstation. Viele Stunden Arbeit, Ideen und Tüfteleien, zahlreiche Befragungen der Mitarbeiter und Eltern, Änderungen und Weiterentwicklungen waren erforderlich, dann war nach 10 Monaten das erste CORO-Laufrad fertig.

Die an der Entwicklung-Beteiligten waren begeistert von dem neuen Laufrad, und so wuchs die Idee die Robbe auch für den Einsatz auf der Kinderstation anfertigen zu lassen.
Nachdem die Gesamtkosten und der Produktionsablauf geklärt waren, stellte der Bundesverband Kinderrheuma e.V. daraufhin einen Projektantrag bei der Heinrich-Hageböck-Stiftung, die sofort ihre Unterstützung zusagte. Viele Kinder auf der Polarstation des St. Josef-Stiftes werden in Zukunft viel Freude an den Laufrädern haben.

 

 

Wir danken der Heinrich Hageböck Stiftung für die Unterstützung.

 

Was bietet das Laufrad?

Das aus Ahornholz gefertigte Laufrad ist für rheumakranke Kinder im Alter von 1-3 Jahren konzipiert worden. Mit dem Laufrad soll Gelenkentlastung möglich sein, aber auch die Bewegung ohne Belastung soll gefördert werden. CORO zeichnet sich durch die individuell verstellbare Sitz- und Griffhöhe, ergonomisch geformten Griffe, gute Standfähigkeit durch vier Luftreifen und gute Lenkbarkeit durch 360° drehbare Vorderräder. Ebenso wurde für die kleinen Patienten an ein Aufbewahrungskörbchen für Kuscheltiere und Therapieplan gedacht. Farblich abgestimmt sind Sitz und Griffe auf die Polarfarben.

 

Warum heißt das Laufrad CORO?

Der Name der Robbe „CORO“ setzt sich aus den Silben „CO“ (der Kurzform des Stationsnamen der Kinderstation) und „RO“, den ersten beiden Buchstaben für ROBBE zusammen. Die Robbe ist ein typisches Tier für die Kinderrheumastation, die im Übrigen auch Polarstation genannt wird, weil dort so viel mit Kälte behandelt wird. Die Robbe ist das Stationsmaskottchen und begleitet die Kinder in Form eines Kuscheltieres mit zu den operativen Eingriffen.

 

Der Bundesverband

Der Verein wurde 1990 gegründet und seine Mitglieder sind zum Großteil Eltern rheumakranker Kinder und Jugendlicher. Sie kennen die Probleme, die diese Krankheit mit sich bringt und stehen anderen gern mit Rat und Tat zur Seite. Heute hat der Bundesverband über 400 Mitglieder.

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