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Presseberichte

Auch nach 15 Jahren gibt es viel zu tun

23.05.2005  |   Kategorie: 2011

-ari- Sendenhorst. Der Verein zur Förderung rheumatologisch erkrankter Kinder und deren Eltern feierte am Samstagmorgen sein 15-jähriges Bestehen. Auch nach dieser Zeit, so wurde in der Feierstunde deutlich, sind die Aktiven noch lange nicht der ehrenamtlichen Arbeit müde. Lang war die Liste der Gratulanten und Unterstützer, die sich solidarisch zeigten und das enorme Engagement zu würdigen wussten.

Der Verein hatte zum Empfang in das Casino des St.-Josef-Stifts eingeladen. Die Vorsitzende Claudia Fischedick und ihre Stellvertreterin Gaby Steinigeweg stellten in einer Beamer-Präsentation die Meilensteine der 15-jährigen Arbeit vor. Damit es für die kleinen Gäste nicht langweilig wurde, zogen die Klinik-Clowns Lotta & Bäumchen mit den Kindern durch das Krankenhaus.
Wir danken dem St.-Josef-Stift für die großartige Unterstützung, die wir in all den Jahren erfahren haben, erklärte Claudia Fischedick. Im Mittelpunkt des Wirkens habe immer die Aufklärungsarbeit über die Krankheit Rheuma, aber auch die damit verbundenen Probleme für die Betroffenen im Alltag gestanden. Wir wollen die Situation der Kinder und Jugendlichen verbessern, machte Gaby Steinigeweg deutlich. Dennoch, so Claudia Fischedick weiter, wollen wir weder in einen Dornröschenschlaf verfallen, noch uns auf den erhaltenen Lorbeeren ausruhen.
Durch die Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe Muckefuck und die Unterstützung durch die Aktion Mensch sollen auch jugendlichen Rheumakranken berufliche Perspektiven eröffnet werden. Fischedicks Dank galt auch den Vorsitzenden des Projekts Muckefuck, Saskia Fuchs und Sven Sperling, für die Kooperation. Die Verdienste Fischedicks wurde unter anderem durch die Verleihung der Bundesverdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.
Die Steigerung der Mitgliederzahlen von zehn auf nunmehr über 300 Familien sei ein Indiz für die hohe Akzeptanz der Vereinsarbeit. Mittlerweile verbindet der Verein somit rund ein Prozent aller jugendlichen Erkrankten der Republik. Ferner hätten sich auch Prominente wie Rosi Mittermaier, Karin Clement oder Alexander Klaws für die Belange der Betroffenen eingesetzt.
Vielfältig sei die Arbeit der Involvierten: angefangen vom Vorstand über Arnold Illhardt, der die Betreuung als Psychologe übernimmt, die Sozialpädagogin Kathrin Wersing, die universelle Ansprechpartnerin Marianne Piech, aber auch Dr. Gerd Ganser als Chefarzt der Kinderrheumatologie im Josef-Stift, ohne die die Arbeit erheblich erschwert wäre. Die Internetseite www.kinderrheuma.com, das Filmprojekt So jung und schon Rheuma wie auch das Buch Ach, Du dickes Knie sind Errungenschaften, die zur Aufklärung über Rheuma beitragen sollen. Unzählige Projekte wie Ferienwochen, Fortbildungen, der Spielplatz und die Clown-Visite, der Kalender, der Adventsbasar und Publikationen seien Betätigungsfelder des Vereins.
Wir haben viel gemeinsam geschafft, wovon die Kinder profitiert haben. Und das wichtigste daran ist, dass immer der Mensch im Mittelpunkt stand, war sich Dr. Gerd Ganser sicher. Was wir hier erfahren, ist eine vorbildliche Solidarität mit den Erkrankten, die als beispielhaft zu bezeichnen ist.
Bürgermeister Berthold Streffing überbrachte die Glückwünsche der Stadt und dankte für das Geleistete. Zudem sicherte er den Jugendlichen zu, bei Bedarf Praktikumsplätze in der Sendenhorster Stadtverwaltung bereitzustellen.
Hier wurde schlicht eine gemeinsame Erfolgsgeschichte geschrieben, befand Werner Strotmeier, Geschäftsführer des Josef-Stiftes. Die Kooperation zwischen dem Verein und dem Stift habe immer sehr gut funktioniert. In diesem Zusammenhang lobte er aber auch die Trägerschaft der Stadt für die Schule für Kranke als existenziellen Beitrag. Die Sponsoren hätten oftmals den finanziellen Weg geebnet, und nicht nur für eine Geldsumme, sondern eine Verbundenheit gestanden. Darüber hinaus sei in Sendenhorst ein Kompetenzzentrum entwickelt worden.


Montag, 23. Mai 2005  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Sendenhorst)

 

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