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Seminare zum Auftanken

Rheuma als chronische Erkrankung ist oft ein Risikofaktor für die Entstehung von weiteren körperlichen oder psychischen Folgeerkrankungen nicht nur bei den betroffenen Kindern, sondern auch bei allen anderen Familienmitgliedern. Mit unseren Seminaren zum Auftanken wollen wir dieser Entwicklungen entgegenwirken.

"Schwimmwesten-Wochenende" für Mütter rheumakranker Kinder

Wenn ein Kind krank wird stellen Eltern oft alle eigenen Belange hintenan.
Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die ein Kind viele Jahre, oft ein Leben lang begleitet. Das bedeutet in den meisten Fällen, dass die Mütter die Pflege der Kinder übernehmen. Frauen mit chronisch kranken Kindern sind dadurch neben Haushalt, Beruf und evtl. weiteren Kindern zusätzlich belastet. 

Die Kinder und Jugendlichen haben Gelenkentzündungen, Schmerzen und zum Teil Fieberschübe. Sie sind oft in ihrer Bewegung eingeschränkt und bedürfen umfangreicher Hilfe und Pflege. Zahlreiche Therapien müssen unterstützt und begleitet werden. Untersuchungen haben ergeben, dass viele Menschen bei einer Pflege nach spätestens 5 - 7 Jahren so ausgebrannt sind, dass sie selbst Hilfe benötigen.
In den Sicherheitswarnungen bei Flugreisen heißt es immer: „Legen Sie sich zuerst selbst eine Schwimmweste an bevor Sie anderen Personen helfen“.
Aus diesem Grund bieten wir mit Unterstützung der Krankenkassen seit 2008 jährlich ein Wochenend-Seminar für Mütter in Bad Lippspringe an. Neben Seminaren zum Pflegealltag geht es vor allem um den gemeinsamen Austausch. So können die Mütter an diesem Wochenende zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken.

Hier finden Sie einen Bericht vom einem der letzten Schwimmwesten-Wochenenden.

 

Das nächste Schwimmwesten-Wochenende findet vom 20.-22. September 2019 statt. Das Wochenende ist ausgebucht und Anmeldungen leider nicht mehr möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Familienbüro

 

Aktiv-Wochenende

für Jugendliche, die an Rheuma oder am Schmerzverstärkungssyndrom erkrankt sind

Jugendliche finden oft nur schwer Zugang zu Selbsthilfegruppen. Insbesondere jugendliche Rheumatiker sind in ihrem Umfeld eher „Einzelkämpfer“, da die Erkrankung in diesem Alter selten ist. Krank- und somit Anderssein versuchen Jugendliche meist zu verdrängen und zu überspielen. Häufig lehnen sie Therapien ab oder experimentieren eigenständig mit dem Absetzen von Medikamenten.

Hier will der Bundesverband mit regelmäßigen Wochenenden präventiv entgegenwirken. Je nach Gruppenzusammensetzung und Interesse der TeilnehmerInnen werden an diesen Wochenenden Referenten aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Rheumatologie, Psychologie, Sozialarbeit oder Kunsttherapie eingeladen. 

In den unterschiedlichen Workshops erhalten die Jugendlichen krankheitsspezifische Informationen und können sich mit Gleichaltrigen austauschen. Mit besonderen Abendangeboten kommen auch Spaß und Erholung in der Zeit nicht zu kurz.

 

Das letzte Jugendwochenende fand im April 2018 in Bielefeld statt. Berichte dazu sind in der Vereinszeitschrift Familie GeLENKig Nr.80 zu finden.

Das nächstes Wochenende wird vom 30.8. bis 01.09.2019 in der Jugendherberge Münster stattfinden.

Programm und Anmeldeformular können hier herunterladen werden.


Bei Fragen steht das Familienbüro gerne zur Verfügung.


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Der Bundesverband

Der Verein wurde 1990 gegründet und seine Mitglieder sind zum Großteil Eltern rheumakranker Kinder und Jugendlicher. Sie kennen die Probleme, die diese Krankheit mit sich bringt und stehen anderen gern mit Rat und Tat zur Seite. Heute hat der Bundesverband über 400 Mitglieder.

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